Samstag, 8. Juni 2013

20. TAG Wechselhaft

In der Nacht hat es ganz ordentlich gestürmt. Am Morgen war alles wieder gut und das Wetter schön. Ich machte mich um Acht auf den Weg und fuhr bei wieder kräftigem Gegenwind auf der Hauptstraße nach Insjön. Von hier wählte ich eine Nebenstraße, obwohl noch wenig Verkehr war. Ich war ziemlich müde und machte oft Pause. Von Leksand bis Rättvig fuhr ich dann wieder die Hauptstraße, in der Hoffnung, es wäre weniger anstregend. Nichts da, der Wind blies mir immer noch in Gesicht und jede Steigung war mühsam. Nach einer Jause fuhr ich wieder nur ca. 20 Minuten und fand Gott sei Dank einen Rastplatz mit Bänken und Tischen. Ich legte mich für einen Mittagsschlaf hin und siehe da, das Radeln ging danach deutlich besser. Auch der Wind war eingeschlafen, dafür zogen Wolken auf. Ab Rättvig am Siliansee ging es auf einer ruhigen Strecke durch Wälder und an Seen vorbei bis Furudal. Ein paar Tropfen Regen waren auch dabei. Aber sie kamen aus der einzig bedrohlichen Wolke über mir. Das Rad macht komische Geräusche und so muß ich wohl am Abend Service machen. Der Campingplatz liegt zwar wunderschön an einem See, ist aber der schlechteste und teuerste bisher. Ich koche mir ein üppiges Mal, Tomatensuppe mit Brot und Käse. Dann pflege ich mein Rad, schließlich muss es noch ein bißchen durchhalten. Den Blog im Freien zu schreiben, lassen die "Moskitos" nicht zu und so liege ich im Zelt und schwitze. Zusammenfassung des Tages: Wechselhaft meine Befindlichkeit, wechselhaft der Wind und wechselhaft das Wetter. Jetzt schaut es aber wieder richtig gut aus. Ich glaube, ich werde Morgen wieder keine Wetterschicht schieben können. Bis Sonntag Abend. Leaband wohl.

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