Dienstag, 18. Juni 2013

30. TAG Durchs Naturschutzgebiet

Gestern Abend sind wir noch bis 11 Uhr gesessen und haben uns unterhalten. Wir, das waren ein deutscher Radfahrer, der wegen Schmerzen pausieren muss und ein schweizer Student, der Urlaub macht. Am Morgen rede ich noch mit einem Göteborger Ehepaar, das mit dem Zug unterwegs ist. Ich starte um halb acht und Gott sei Dank ist es trocken. Ich fahre wieder einmal gegen den Wind. Es ist ziemlich kalt. Der Fluss, dem ich entlang fahre wird von Vattenfall für die Stromerzeugung genutzt. Die Dämme schauen fürchterlich aus. Es ist viel felsiger und die Schlucht, die der Fluss in Jahrtausenden gestaltet hat, ist sehr schön. Weiter geht es durch ein Naturschutzgebiet. Viel Sumpf und jetzt schon deutlich kleinere Bäume, wie noch vor einigen Kilometern. Leider kann ich es nicht wirklich genießen, weil es inzwischen wieder zuzieht und sau kalt wird. Ich fahre mit langen Handschuhen und allem, was ich sonst noch habe. Nach einer Mittagspause geht es etwas besser. Durch den Sumpf haben die Schweden Bretter gelegt, dass man durchwandern kann. Kurz vor Gällivare kommen wieder bedrohlich  schwarze Wolken auf mich zu. Ich fahre so schnell ich kann und überhole in meiner Winterkleidung einen in kurzen Hosen trainierenden Skater. Ich bin doch ein Weichei. Trocken komme ich auf den Campingplatz. Hier ist was los. Alle wollen zum Mitsommernachtfest. Lauter Deutsche und Holländer, die mir die schönsten Zeltplätze wegnehmen. Aber sonst geht es mir gut und ich werde morgen schauen, ob ich nicht das erste mal wild campiere. Übrigens habe ich heute einen Fuchs fotografiert. Er hat sich wie ein Model richtig ins Zeug gelegt. Bis Morgen. 

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